• GARDE- UND SCHAUTANZ AUF HÖCHSTEM NIVEAU

  • TSC SCHWARZ-GOLD FRANKFURT e.V.

  • ERFOLGREICH SEIT 1993

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WILLKOMMEN BEIM TSC SCHWARZ-GOLD FRANKFURT E.V.


Seit 1993 bieten wir in verschiedenen Altersklassen Kindern und Jugendlichen eine sportliche Heimat in Frankfurt. Neben regelmäßigen Trainingsmöglichkeiten mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern, ist der Garde- und Schautanzsport eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Der hohe sportliche und tänzerische Leistungsstand des TSC Schwarz-Gold wird von unseren Gruppen und Solisten auf bundesweit stattfindenden Ranglisten- und Masters-Turnieren, Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften und Europameisterschaften repräsentiert.

Gardetanz ist eine anerkannte Sportart im Deutschen Tanzsportverband und im Deutschen Sportbund. Der TSC Schwarz-Gold Frankfurt e.V. gehört dem Deutschen Verband für Garde- und Schautanzsport e.V. (DVG) an. Bei Interesse stehen unsere Trainerinnen und Trainer sowie der Vorstand gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

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Frankfurter Rundschau vom 25. März 2017

Jugendwahn in der Paulskirche - Bericht über den Sportabend und die Preisverleihung anläßlich des 4. Frankfurter Sportabends.

Beim 4. Frankfurter Sportabend stehen vor allem die jungen Athleten im Mittelpunkt. Geehrt werden etwa 500 Sportler aller Altersklassen.
Text von Oliver Teutsch
Foto © Andreas Arnold/Frankfurter Rundschau


Im Foyer der Paulskirche drängeln sich langaufgeschossene Kerls im schicken Zweireiher. Dazwischen sind immer wieder blütenweiße Hemden oder elegante Kostüme zu sehen. Die
jungen Leute haben sich in Schale geworfen für den vierten Sportabend der Stadt Frankfurt. Bei keiner anderen Veranstaltung in der altehrwürdigen Paulskirche liegt das Durchschnittsalter der Anwesenden so niedrig.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und die von ihm begrüßten Funktionäre immerhin heben das Alter ein wenig an. Feldmanns politisch-historischen Exkurs über die Bedeutung der Paulskirche, die pluralistische Frankfurter Gesellschaft und den hohen Integrationsfaktor des Sports müssen sich die jungen Leute durchstehen. Sie ertragen es andächtig, feixend, aufgeregt tuschelnd. Immerhin verspricht der OB ihnen, die Investitionen in den Sport nicht zu kürzen, sondern stattdessen noch mehr Geld für Sportstätten und Infrastruktur auszugeben.

Sportdezernent Markus Frank kommt auf die Bühne und weist darauf hin, dass im Mai in Preungesheim ein 15 Millionen Euro teures neues Sportzentrum eingeweiht wird, um das Frankfurt bundesweit beneidet werde. Dann endlich geht es los mit den Ehrungen. Moderator Andreas Richter lässt es sich nicht nehmen, die rund 500 Namen der zu Ehrenden alle einzeln vorzulesen, auch wenn nicht alle gekommen sind. Denn natürlich ist so ein Abend für Olympiasiegerinnen wie Saskia Bartusiak, Kathrin Hendrich und Mandy Islacker vom 1. FFC Frankfurt nur mäßig spannend.

Foto © Andreas Arnold, FRDoch zum ersten Mal richtig voll auf der Bühne wird es, als die Mädels vom TSC Schwarz-Gold Frankfurt anrücken, die 2015 Vize-Europameister im Garde- und Schautanz wurden. Noch mehr Mühe mit dem Gruppenbild hat der Fotograf bei den Rugbyspielern des SC 80 Frankfurt. Sie stellen fast schon traditionell die größte Gruppe in der Paulskirche. Das liegt an der guten Jugendarbeit des Vereins aus dem Nordend.

Nicht weniger als acht Jugendmannschaften sind in den vergangenen zwei Jahren Deutscher Meister geworden. Jugendwart Tilo Barz kann gleich doppelt stolz sein. „Bei den jüngeren Jahrgängen Deutscher Meister zu werden, war weniger schwierig, aber jetzt ist uns das auch bei den älteren Jahrgängen gelungen“, so Barz. Dort ist es noch schwerer, sich gegen die deutschen Rugby-Hochburgen Hannover und Heidelberg durchzusetzen.

Zudem konnte Barz am Freitagabend auch seinen Sohn Johannes auf der Bühne beklatschen. Er ist wie einige Rugger auch Wiederholungstäter und stand schon vor zwei Jahren im Rampenlicht. Diesmal wurde er sogar für zwei Meisterschaften geehrt, für den Erfolg bei der U14 und dem Erfolg bei der U16. Seine Urkunde und seine Auszeichnung nimmt der Schüler fast schon geschäftsmäßig entgegen. „Ich glaube, es ist schon das dritte Mal“, sagt er nach der Ehrung betont gelassen.

Bis er so viele Deutsche Meisterschaften zusammenhat wie Gewichtheber Karl-Heinz Fechter, dürfte es aber noch ein bisschen dauern. Der 72-Jährige aus Zeilsheim bringt es auf über 80 nationale Titel und wurde bereits zum 41. Mal geehrt.

Doch irgendwie gehört dieser Abend den jungen Leuten und die freuten sich schon riesig auf das „Get together“ im Ratskeller.

Oliver Teutsch, Redakteur Frankfurt & Rhein-Main
Frankfurter Rundschau

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